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  • Tauchmedizin | Leistungen der HNO im Isartal, Dr. Theda Balzer
  • Tauchmedizin | Leistungen der HNO im Isartal, Dr. Theda Balzer

Tauchmedizin
Die faszinierende Unterwasserwelt unbeschwert genießen

Die Tauchmedizin beschäftigt sich mit den Einflüssen auf den menschlichen Körper im und unter Wasser.

Das Tauchen ist eine faszinierende Sportart, die durch die Schwerelosigkeit unter Wasser, das Eintauchen in eine „fremde Welt“ und die Mannigfaltigkeit der Pflanzen- und Tierwelt einzigartig ist.

Die Druckdifferenzen, denen der menschliche Körper auch schon in geringen Tauchtiefen von 20 m (was einer Verdreifachung des Umgebungsdruckes an Land entspricht) ausgesetzt ist, sollte nicht außer Acht gelassen werden. In größeren Tiefen sind Dinge wie Stickstoffnarkose und die Gefahr einer Dekompressionskrankheit zu beachten.

80% der Erkrankungen von Tauchern fallen in den HNO-Bereich. Am häufigsten sind Druckausgleichprobleme und Gehörgangsentzündungen, aber auch Barotraumen der Ohren, der Gleichgewichtsorgane sowie der Nasennebenhöhlen kommen vor.

Aus diesem Grund ist die Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krankheiten, die im, am und unter Wasser entstehen können, für ein komplikationsfreies, faszinierendes Tauchen unerlässlich.

Erkrankungen im Rahmen des Tauchsports:

Ohr:

  • Gehörgangsentzündung
  • Gehörgangsexostosen
  • Druckausgleichprobleme im Mittelohr
  • Gesichtsnervlähmung
  • Barotrauma im Außen-, Mittel- und Innenohr sowie Gleichgewichtsorgan
  • Dekompressionskrankheit im Innenohr
  • Schwindel durch Druckdifferenz im Gleichgewichtsorgan

Nasennebenhöhlen, Zähne und Lunge:
  • Barotrauma

Barotrauma:
Alle Schädigungen und Funktionsstörungen des Körpers, die durch Druckdifferenzen bedingt sind. Barotraumen können in allen gasgefüllten Hohlräumen des Körpers (Ohr, Nasennebenhöhlen, Lunge, Auge) auftreten.

Tiefenrausch (Stickstoffnarkose):

Rauschartiger Zustand, der beim Tauchen ab ca. 30 m Tiefe auftreten kann. Ein zu hoher Stickstoffpartialdruck kann aufgrund der starken Lipidlöslichkeit von Stickstoff Störungen des Zentralnervensystems auslösen. Beim Tiefenrausch gehen diese mit schweren kognitiven Einschränkungen und einer lebensbedrohlichen Euphorie einher.

Dekompressionskrankheit (Taucherkrankheit oder Caissonkrankheit):
Bei (schnellem) Druckabfall bildet der unter erhöhtem Umgebungsdruck im Blut und Gewebe gelösten Stickstoffs Gasbläschen. Dies tritt vor allem bei Tauchunfällen auf („Dekompressionsunfall“). Die Patienten werden mit Sauerstoff und einer Kompressionstherapie in einer Überdruckkammer behandelt.

Neben einer tauchmedizinischen Beratung und Tauchtauglichkeitsuntersuchung stellen wir auch tauchmedizinische Bescheinigungen bzw. Atteste aus.

Tauchtauglickeitsuntersuchung:

  • Ausführliche Anamnese
  • Ganzkörperuntersuchung inkl. Reflexstatus und grob orientierender neurologischer Untersuchung
  • Ohrmikroskopie und Kontrolle der Mittelohrbelüftung (Tympanometrie)
  • Nasen- und Nasennebenhöhlenendoskopie, ggf. mit Ultraschallkontrolle
  • Gleichgewichtskontrolle, ggf. mit Videonystagmographie (VNG)
  • Lungenfunktionsprüfung
  • Elektrokardiogramm (EKG) und ab 40 Jahren Belastungs-EKG (Ergometrie) bitte mitbringen

Die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin empfiehlt eine regelmäßige Tauchtauglichkeitsuntersuchung bei Tauchern zwischen 18 und 39 Jahren im Abstand von drei Jahren, unter 18 und über 40 Jahren in jährlichen Abständen.

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